Bubentour 2017

Bubentour 2017 – 15./16. Juli

Also ein bisschen frisch war es schon noch, als wir uns am Samstag um kurz vor neun beim „Häfele“ trafen.
12 Autos: 4 TR, 3Käfer, 2 SL, 1 GT, 1 Escort und ein weisser Oldtimer insgesamt mit 14 Personen besetzt.

Aber entsprechend angezogen ist das Wetter ja kein Problem und so fuhr – wer konnte- schon offen zum Treffpunkt. Hier erhielten wir ein Roadbook, darin vermerkt ein Zeitplan und zwei Kartenausschnitte. Die darin eingezeichnete Route sei sowieso nicht die richtige??? Immerhin: Start- und Zielpunkt haben gestimmt. Ausserdem bekam jeder noch (von Carolin gesponsert) ein herzallerliebstes Bärchen mit MSC-Logo und dem jeweiligen Namensaufdruck.

Mit Kaffee, Cappuccino (laut einem der Teilnehmer: ein Weibergetränk) und sonstigen Köstlichkeiten gestärkt, konnten wir, nachdem wir noch Von Rolf eindringlich in Sachen Kolonnenfahren ermahnt wurden, fast pünktlich starten.
Das mit dem Kaffeetrinken vor der Abfahrt war doch keine so gute Idee, weil schon nach weniger als einer Stunde eine unplanmässige Pinkelpause fällig war. Ansonsten hatten wir eine wunderbare Fahrt. Die Strecke abwechslungsreich und überraschend, in frischer, sauerstoffreicher Luft – genauso wie unsere Pferdchen das am liebsten mögen.

Das erste Ziel war Zitat aus dem Roadbook: „die Schwarzwaldidylle Baiersbronn mit dem Motto II Inspirierender Teamtag. Was auch immer das bedeuten mag: wir landeten bei sowas wie einem Eventzentrum. Zuerst gab es mal was zu Essen, was auch allen vorzüglich schmeckte. Danach wurde uns mitgeteilt, daß die vorbestellte „Segway“-Tour wegen Personalmangel ausfällt. Schade eigentlich – so ein Ding wollte ich schon immer mal ausprobieren.

Was angeboten wurde, war die Fahrt mit einem geländegängigen, dreirädrigen kartähnlichen Gebilde ohne Antrieb. Die Aufgabe war, nach der Auffahrt auf den Berg mit der Seilbahn, wird dann die Abfahrt durch eine Naturrodelbahn mit dem Kart gemacht. Eigentlich kein Problem. Die Skeptiker unter uns haben den Braten gerochen und so waren wir immerhin 7 Teilnehmer, die dann für € 22,00 drei Mal rauffuhren um mit dem Kart runterzusausen. Bei der Bergstation erhielten wir wieder Ermahnungen: Alle Gegenstände in den Taschen mussten sicher verstaut werden, langsam fahren und das Kart nicht kaputtmachen. Wir durften noch einen Helm aufsetzen und dann ging die Höllenfahrt los: Steile Bergabpassagen mit kopfgroßen Steinen und tiefen Löchern gespickt, irrwitzige Schrägfahrten… ein Heidenspass!! Die erste Abfahrt hat uns den Angstschweiss rausgetrieben, die Zweite war schon besser. Ich schaffte leider nur zwei Abfahrten – zu anstrengend!
Unser geschätzter 1. V. schaffte vier Abfahrten und eine zusätzliche um ein havariertes Kart mit Plattfuss am Vorderrad und mit nur einer Bremse zu bergen. Respekt!! Auf jeden Fall hatten wir uns den Kaffee und Kuchen redlich verdient.

Die Weiterfahrt zu unserem Tagesziel: Das Hotel „Ochsen“ in Höfen an der Enz war, was die Streckenführung betrifft, dank Rolf Eberle und TomTom gigantisch. Kreuz und quer und auf und ab durch den Schwarzwald, daß es eine Freude war. Genauso muss eine Bubentour sein. Es gab natürlich auch eine Stimme, daß die Strassen zu schlecht gewesen wären. Die aber von Rolf mit wohlgesetzten Worten zum verstummen gebracht wurde.

Das Hotel (4Sterne) war sehr gut, mit Schwimmbad und Wellnessbereich. Ich bin nur zuerst ein bisschen erschrocken, als ich direkt vor meinem Balkon die Bahnlinie sah. Aber das glaubt mir niemand, wie leise heutzutage so ein Regionalzug sein kann. Der Bahnverkehr hat überhaupt nicht gestört.

Um 19.00 Uhr trafen wir uns wieder zum Abendessen. Rolf hatte ein 5-Gängemenue bestellt. Schade, daß ich ein bisschen gehandicapt war. Trotzdem war mein Fischmenue excellent.

Die Buben waren scheinbar ein bisschen müde, denn um 22.00 Uhr waren nicht mehr viele im Speiseraum zu sehen. Würde mich mal interessieren, was die in einem Kaff wie Höfen an der Enz noch so alles gemacht haben?

Am Sonntag, nach einem ausgiebigen Frühstück vom äusserst reichhaltigen Buffett konnten wir um 10.00 Uhr in Richtung Landeshauptstadt losfahren. Die ursprünglich geplante Route wurde wieder geändert – und das war gut so. Noch ein kleines Bonbon: Geplant oder nicht führte unser Weg, bevor wir beim Porschewerk ankamen, am Entwicklungszentrum Weissach vorbei. Klasse!

Für den Besuch des Porschemuseums mussten wir leider mit der Tiefgarage vorlieb nehmen. Einer von den Buben hat die Gelegenheit genutzt und gleich die Festigkeit der Aussenwände getestet. Es war soweit alles in Ordnung, daß wir beruhigt unseren Museumsrundgang in Angriff nehmen konnten.

So viele Porsche auf Einmal, das muss man wirklich mögen. Nachdem jeder seine eigenen Eindrücke in dem wirklich imposanten Gebäude gesammelt hatte, gab es im hauseigenen Restaurant z. B. „Cayenne!“, was sich als Currywurst entpuppte, oder „Macan“ als Maultaschen. Also wirklich einfallsreich und exclusiv.

Rolf führte uns dann schön um das Zentrum herum über die Solitude (Toll!!) in Richtung Tübingen. Übrigens: Das Kolonnenfahren funktionierte selbst in der Großstadt ausgezeichnet. Kompliment an alle Teilnehmer.

Ausgerechnet auf der „Zielgeraden“ hat es dann doch noch gehakt. Bei einem Zwischenhalt zum Sammeln bei Tübingen, stellte einer fest, daß sein Motor zu heiß wurde. Ausserdem musste ein Zweiter angeschoben werden. (kein Engländer) Die Erste Gruppe hatte sich schon in den Verkehr eingefädelt und bekam nicht mit, was auf dem Parkplatz los war. Auf jeden Fall hatten wir uns dann bei Balingen endgültig in zwei Gruppen verloren. Schade.

Dem Hörensagen nach sind schlussendlich doch noch ein paar Versprengte in der Krone gelandet und die Bubentour 17 konnte noch offiziell beendet und Rolf für seine Bemühungen noch von Dieter bedankt werden.

Lieber Rolf, auch von mir herzlichen Dank für das tolle Wochenende und wir hoffen, daß Du die inzwischen zur Tradition gewordene Bubentour im nächsten Jahr wieder für uns machst.
Peter Herz

5. Damenausfahrt

Fünfte DamenTour vom 01.07 – 02.07.2017

Frohgelaunt trafen wir uns um 8.00 Uhr am Häfele. Wir waren 8 Autos und 16 Dämchen.
Eine davon hatte noch einen wichtigen Fototermin.
Bei der Vorstellung gab es schon was zum Lachen. Eine sagte Sally, darauf kam dann auch Sally. Sally fragte wie ist dein Name? Wenn Du ihn mir nicht sagst, sage ich ihn auch nicht.
Sally ist ihr richtiger Name.
Die Begrüßung von Sabine war sehr herzlich und etwas aufgeregt.
Es gab tolle pinke Schirmmützen mit Namen und Logo. Dazu passend den Proviantsack mit Leckerli.
Dafür schon mal vielen Dank für die Mühe.
Heidi und Corina sind noch zu uns gestoßen. Wo weiß ich nicht mehr, habe zu viel geredet.
Unser erster Stopp war die Dorotheenhütte, da gab es was zum Blasen. Jede von uns hat eine tolle Blumenvase geblasen.
Da gab´s schon mal dicke Backen, aber es war toll.
Wer hatte den passenden Strauß am Sonntag vom Mann bekommen? Ich nicht, Peter wusste die Größe nicht.
Nach einer kurzen Fahrt landeten wir im Gasthof Pflug zum Essen.
Alle waren zufrieden und frisch gestärkt. Es war ein schönes und freundliches Lokal.
Danach ging es weiter nach Loßburg zu unserem Hotel. Wir hatten den Hintereingang zwecks parken nur für uns.
Es gibt Leute, die gehen durch den Getränkekeller zur Rezeption. Es hat geklappt. Danach konnten wir uns am Apero vom MSC stärken.( Hat das Hotel spendiert )
Jetzt hatten wir schön Zeit zum Schwimmen od. relaxen.
Das war super gut geplant. Wir Frauen lieben so was.
Einige von den Damen haben sich für das 3 Gänge-Menü richtig in Schale geworfen.
Um 19.30 Uhr gab es ein sehr gutes Essen. Es gab drei zur Auswahl.
Meines war sehr gut und reichlich.
Es war ein toller und sehr lustiger Abend.

Am Sonntag war Hektik. Vom Hotelpersonal war keiner da. Zum Glück bekam die von uns gerufene Polizei nicht den vermuteten Mordfall, sondern nur sowas wie einen Fehlalarm zu bearbeiten.
So bekamen wir unser Frühstück etwas verspätet. Aber es hat alles bestens geklappt.
Um 9.30 Uhr fuhren wir gut gelaunt zum Barfußpark.
Es war eine mords Gaudi. Das Kneippbecken war saukalt, aber die Mehrzahl hat die 3 Runden gepackt. Danach hatte man ein super Fußgefühl.
Wir liefen über verschiedene Steingrößen, auf Sand und Holzbalken.
Über Glasscherben und Nagelbett bis hin zur Lehmpampe. Ein Lauftrampolin durfte nicht fehlen. Da wird selbst Frau zum Kinde. Elke hat eine Mutprobe bravurös bestanden. Sie sprang von einem etwa 1,50 m hohen Baumstamm in unsere Arme. Schön das Sie der Gruppe so vertraut hat. Respekt Elke!
Nach einer Vesperpause ging es weiter zum Wasserschloss in Glatt. Allein die Einrichtung war schon mega. Aber bei der Kuchengröße haben sie den Vogel abgeschossen. So groß und lecker, einfach himmlisch. Danach machten wir uns auf den Heimweg über wunderbare Orte und Wege. Leute, in Zukunft heißt es aufpassen: In unserer Runde gibt es eine Zauberfrau. Wenn Sie tankt leidet auch die Schlauchschelle. Ganz aufgeregt kam sie in die Tankstelle, mein Sprit läuft mir davon. Es ging auch einiges flöten. Ein netter Mann half uns zum Glück weiter. Jetzt konnten wir weiterfahren, ein Auge immer auf die Tankuhr. Ich schiele heute noch. Ein Lob möchte ich Carolin aussprechen, Sie ist sehr nervenschonend gefahren. Einfach toll, ich danke Dir. Der Abschluß war in Stahringen.
Ja liebe Sabine, Du hast es einfach zu toll gemacht. Die Strafe hast Du schon bekommen. Nochmals vielen, vielen Dank von uns Allen.

Für alle Frauen vom MSC ,merkt Euch das erste Juliwochenende 2018.
Da geht es wieder rund.

Dagmar

Girls just wanna have fun 1. Juli 2017
Ohne Stoppuhren, ohne Schnittabellen und vor allem ohne Testosteron trafen sich am trüben ersten Juliwochenende 16 strahlende Mädchen mit ihren 8 vollgetankten Chromjuwelen. Ein Roadbook ist natürlich bei einer Oldtimerausfahrt nicht wegzudenken, dennoch haben wir uns am meisten über die pinken Schirmmützen mit eingestickten Namen und Vereinslogo und den passenden Proviantrucksäcken gefreut. Nach der herzlichen Begrüßung von Sabine haben wir gemeinsam die Motoren gestartet, und wenn wir erst um 8:12 Uhr gutgelaunt die Räder rollen lassen ist das für uns auch nicht tragisch. Ein Mercedes Team haben wir noch unterwegs eingesammelt, nun sind wir mit Heidi und Corina vollzählig und könne zu unserem ersten Etappenstopp.
Jetzt wird geblasen! Die Dorotheenhütte wartet auf uns, nach der beeindruckenden Führung durch die Glasbläserei hat sich jeder seine eigene Vase geblasen. Eine schöne Erinnerung. Blasen macht hungrig! Anschließend haben wir das Gasthaus Pflug erreicht, hier hat sich jeder mit frischen Salaten gestärkt und den Kaffeebedürfnis gestillt.
Weiter rollt’s nach Loßburg! Nachdem wir schön in Reih und Glied parkierten ging die Suche der Rezeption los, die ein oder andere fand ihren Weg durch den Getränkekeller… es hat geklappt! Die Tore sind geöffnet und die offerierte Bowle stand schon bereit. Dinner Menüs wurden ausgesucht, während Eva, Sally und ich die Zimmer heimlich tauschten. Jetzt waren Sally und ich Zimmernachbarn und Eva mit Co-Pilotin in einem Doppelzimmer, um Nachts noch zu quatschen. Nun konnten wir es kaum abwarten in den Pool zu hüpfen und die Sauna zu genießen. Wir hatten sehr viel Spaß beim plantschen und haben dabei wahrscheinlich das gesamte Hotel unterhalten mit unserem Gegacker ☺
Man könnte meinen unser Dinner-Motto sei haut couture gewesen, so chic haben sich einige Damen gemacht. Ob Caroline mit ihrem wunderschönen Einteiler oder Elke in ihrem sexy kleinem-schwarzen, alle sahen super aus und waren gut gelaunt.

Mutproben, Tortenschmaus & cavalieri della strada 2. Juli 2017
Es ist Sonntagmorgen 7:00 Uhr, der Wellnessbereich sollte offen sein…
Es ist Sonntagmorgen 8:00 Uhr, der Frühstückssaal sollte eröffnet werden…
Es ist Sonntagmorgen 8:30 Uhr, das Hotelpersonal sollte vor Ort sein…
Keine Spur!
Es ist Sonntagmorgen 8:45 Uhr, die Polizei trifft ein…
Mysterien über Mysterien, kann das wirklich sein, dass das gesamte Hotelpersonal an diesem Sonntagmorgen verschlafen hatte? Plötzlich waren die Mitarbeiter des Vorabend eingetroffen, beantworteten keinerlei Fragen (auch nicht der Polizei) und auf zack wuppten sie den Frühstücksservice. Naja, wir haben es nicht weiter hinterfragt, sondern haben unsere Lunchbrötli geschmiert und sind aufgebrochen.
Weiter ging es zum Barfußweg, das etwas frischliche Wetter konnte uns nicht stoppen, nur de Harten kommen in´n Garten! Da kam wieder das Kind aus uns heraus, ein riesen Gaudi! Kneipbecken, Sand, Holz, Trampolin, Nagelbrett, Glasscherben, Lehm u.v.m. war keine Herausforderung… die hat Elke sich zugetraut. Vertrauen ist alles! Ihre Mutprobe war es, sich von einem 1,5m hohem Baumstamm in unsere Arme fallen zu lassen. Ohne zu zögern hat sie es gemeistert, schön dass sie uns ihr Vertrauen ohne weiteres schenkt. RESPEKT ELKE.
So viel Mut muss belohnt werden, weiter ging es zum Wasserschloss Glatt, auch genannt „der Torten Himmel“ ☺ Das Ambiente ist schon klasse, aber diese Kuchen- und Tortenvariationen waren nur noch der hammer, zum reinlegen wie man so schön sagt!
Wir genießen nichts ahnend die schönen Strecken des Heimweges, plaudern über Erlebtes, knipsen die letzten lustigen Selfie und machen einen letzten Tankstop – oder besser gesagt eine letzte Pinkelpause… das oben nachgefüllte Benzin läuft dem Lancia direkt unten wieder raus, nicht Tröpfchenweise sondern alla Wasserhahn. Oh Schreck oh Schreck! Carolin sofort am Reagieren: Motor aus, Wanne drunter, Mann verantwortlich machen. ☺ Nach dem sich eine Ratlose Traube um den pinkelnden Lancia bildete kam ER, der Ritter der Straße, il cavaliere della strada! Ein aufmerksamer und geschicklicher Mann legte sich sofort unter Carolins Heck und fixierte so gut er konnte die undichte Stelle. „So sollten wir zumindest nach Hause kommen“ meinte er.
Alle sind heile nach Hause gekommen und haben schöne, lustige und mystische Erinnerungen mitgenommen. Dieser Mädels Trip tat uns allen richtig gut, vielen Dank an Sabine für diese tollen Erlebnisse!
Erstes Juliwochenende 2018 heißt es dann „klappe die zweite“ für die Damen des MSC Sernatingen, dieses Jahr war die Damentour erstmalig zweitägig und wir wollen es nicht mehr missen!
Auf bald, Elena

Rose vom Wörthersee 2017

Bericht über die Reise zur „18 Rose vom Wörthersee.“
und anschließender Österreich Tour.

Die Teilnehmer : Konrad und Heidi Hoche , Mercedes Benz Pagode

Hubert und Thea Moser, Triumph Spitfire

Martin und Carola Schoch, VW Käfer 1302

Karl Wick, Mercedes Benz

Michael und Jutta Elsässer, VW Käfer 1302

Peter Herz und Triumph T3
Werner Wermuth

Franco Tolazzi und Triumph T6
Martin Tolazzi

Rolf Umlauf und Jaguar
Carl Möhnle

Klaus und Priska Klöck Karmann Ghia

Tag 1 – Mittwoch 7.6.
Tagesstrecke 450km

Es regnete und war kalt als wir uns zur Abfahrt morgens um 8 Uhr auf dem P+ R Platz an der Ausfahrt Stockach Ost sammelten . Wir freuten uns daß Carolin uns am Platz gute Fahrt wünschte.
Am Bodensee entlang kamen wir ganz gut voran. Am Grenzübergang zu Österreich kauften wir das Pickerl, und fuhren dann auf der Autobahn bis zur Ausfahrt Arlbergpass, weiter über den Arlberg.
Wir blieben auf der Panoramastraße bis vor Landeck, wechselten auf die Autobahn bis zur Raststätte Pettnau, auf der wir Mittagsrast machten. Um Strecke zu machen, und um Innsbruck zu umfahren fuhren wir auf der Autobahn weiter bis Wörgl. Froh die Autobahn verlassen zu können fuhren wir auf der Bundesstraße über St. Johann, Saalfelden , Zell a. See nach Fusch an der Großglockner Straße ins Hotel Wasserfall wo wir die erste Nacht verbrachten. Es regnete und der Groß Glockner war hinter den Wolken unsichtbar. In fröhlicher Gesellschaft verbrachten wir den Abend im Hotel.

Tag 2 – Donnerstag 8.6.
Tagesstrecke 210km

Gut gelaunt trafen wir uns beim Frühstück. Die Wolken waren weg und die Berge glänzten mit Puderzucker, in der Nacht hatte es auf den Höhen geschneit. Um 9Uhr 30 passierten wir die Mautstelle. Hier hatte Franco bereits zum 2-ten mal Probleme mit seinem TR 6, der Motor lief heiß.
Die sportlichen Fahrer voraus, starteten wir ohne Franco und Martin auf den Groß Glockner.
Unterwegs überholten wir Radfahrer und Traktoren. Die Straße war Schnee frei, und gut zu fahren.
Die Aussicht auf die Berg und Tal-Welt dort oben ist immer überwältigend.
Auf der Edelweißspitze sammelten wir zum fotografieren und zu einer kurzen Pause bevor wir zur Berg – Abfahrt starteten. Zur Mittagsrast fanden wir Platz in einem Imbiss an einem kleinen Stausee.an der Straße nach Obervellach. Am späten Nachmittag endete die Fahrt vor dem Parkhotel in Pörtschach wo auch später Franco und Martin eintrafen. Franco der Schrauber konnte die Ursache der Überhitzung selbst finden und beheben. Alle freuten sich , dass wir wieder vollständig waren. Um 19 Uhr war Begrüßung und Fahrerbesprechung, anschließend verköstigten wir uns am überaus reichlich bestückten Büffet .

Tag 3 -Freitag 9.6.
Rallytag
Tagesstrecke 190km

Bereits um 8 Uhr morgens starteten die ersten Fahrzeuge. Alter zuerst. Unsere Gruppe ging zwischen 9 und 10 Uhr auf die Strecke. Gefahren wurde nach Chinesen Zeichen im Roadbook .
3 Stempelstellen mussten angefahren und 5 Sonder Prüfungen absolviert werden. Die gemeinste Prüfung bestand darin eine Strecke von 25 m blind zu durchfahren ohne die Grenzlinie zu überfahren. Wer dies tat bekam 200 Strafpunkte. Michael in seinem Käfer gelang das Kunststück direkt auf der Grenzlinie anzuhalten. Am späten Nachmittag erreichten alle wieder das Hotel. Nach dem Abendessen waren alle zu einer drei stündigen Schiff Fahrt auf einem Dampfer Baujahr 1903
auf dem Wörthersee eingeladen.

Tag 4 -Samstag 10.6.
Ausfahrttag
Tagesstrecke 180 km

Diesmal hat der Veranstalter zu einer 90 km Ausfahrt über Land nach Klagenfurt in das Minimundus eingeladen. Die Ausfahrt ging durch das breite Band Süd Österreicher Landschaften.
Die Sonne brannte gnadenlos und ich glaube alle waren froh als wir wieder zurück im klimatisierten Hotel waren. Nach dem Gala Dinner, das im Freien auf der Hotelterrasse stattfand, wurden die Wertungen bekannt gegeben.

Wertungen unserer Gruppe in der Gesamt Wertung: bei 80 Teilnehmer

Martin Schoch 3. Platz 2. Platz in Gruppe 4 von 25 (Pokal)
Klaus Klöck 19. Platz 7. Platz in Gruppe 4
Peter Herz 27. Platz 5. Platz in Gruppe 2 von16
Thea Moser 33. Platz 10. Platz in Gruppe 4
Rolf Umlauf 37. Platz 13. Platz in Gruppe 4
Michael Elsässer 43. Platz 16. Platz in Gruppe 3 von 25
Konrad Hoche 58. Platz 19. Platz in Gruppe 3
Franco Tolazzi 60. Platz 20. Platz in Gruppe 4

Karl Wick kam nicht in die Wertung weil sein Mercedes noch kein Oldtimer ist.
Bei 80 Teilnehmer belegte unsere Gruppe insgesamt beachtenswerte Plätze.!!
Martin und Carola Schoch gratulieren wir zum Pokal.

Tag 5 – Sonntag 11.6.

Rolf Umlauf und Carl Möhnle machten sich auf den direkten Weg zurück nach Hause. Durch etliche Staus aufgehalten erreichten Sie sicher Stockach.
Peter Herz, Werner Wermuth und Franco Tolazzi trafen sich zu Ausfahrten mit Freunden aus dem
Kärntner Club, und fuhren am Donnerstag nach Hause. (Martin Tolazzi fuhr mit der Bahn nach Hause ,er musste am Montag arbeiten ). Kurz vor der rettenden Garage kamen Sie in einen Hagelsturm der, da Sie offen fuhren, war das Wageninnere voller Hagel. Es ist sicher nicht sehr angenehm wenn man den Schalthebel von Hagelkörner frei schaufeln muss.
Die anderen Mannschaften , Martin und Carola, Hubert und Thea, Konrad und Heidi, Michael und Jutta, Klaus und Priska und Karl machten sich früh morgens nach dem Frühstück auf den Weg zu einer großen Österreich Tour.

Tagesstrecke 200 km
Da Sonntag war hatten wir stressfreies Fahren auf der Autobahn vorbei an Klagenfurt und Völkermarkt. Die Fahrt auf den Soboth Pass bot uns unvergessliche Aussichten über das Land.
Dasselbe genossen wir auf der Fahrt auf den Demmerkogel. Nicht umsonst wird die Süd Steiermark die Toskana Österreichs genannt. Unvergesslich bleibt auch die Fahrt durch das Sausal nach Leibnitz. Dort übernachteten wir im Hotel Wirtshaus Römerhof. Am Abend besichtigten wir die Stadt.

Tag 6 – Montag 12.6.
Tagesstrecke 300 km

Zum Abschied schenkte uns die Wirtin des Römerhof eine Flasche Zwetschgen Schnaps. Vor Markt Allhäu verließen wir die Autobahn und fuhren auf der Burgenland Straße nach Ungarn bis nach Szombathely. Dort machten wir Mittagspause. Ich hatte Probleme Münzgeld für den Parkautomat zu bekommen. Niemand wollte mir Papier Forint zu Münzen wechseln.
Als wir aus der Stadt heraus waren befanden wir uns plötzlich auf einer Autobahn die weder auf einer Karte noch auf einem Navi zu finden war. Wir hatten keine Vignette, und wurden auf der Strecke elektronisch erfasst. In Györ kauften wir Vignetten und hoffen nun ohne Strafe davon zu kommen. Unser Ziel in Ungarn war die Stadt Panninhalma, Partnerstadt von Engen. Martin, der im Stadtrat von Engen ist, hat diesen Besuch organisiert, und wir wurden von der örtlichen Begleiterin Elisabeth bereits erwartet. Das Abendessen und die anschließende Pokalfeier, die Martin und Carola spendeten ,bereiteten am anderen Morgen einigen erhebliche Kopfschmerzen.

Tag 7 – Dienstag 13. 6.
Fahrtstrecke 150 km

Nach dem Frühstück besichtigten wir unter Führung das große Benediktiner Kloster. Von Elisabeth herzlich verabschiedet machten wir uns auf den Weg Richtung Wien. Bevor wir unser Quartier in Gumpoldskirchen bezogen, besichtigten wir Schloss und Park Laxenburg im Schnellgang, – es war einfach zu heiß für einen ausgedehnten Besuch. Den Abend verbrachten wir beim Heurigen in einem Hauer Garten. Es bedurfte einiger Gespritzten bis unser Flüssigkeitspegel im Körper den normalen Pegel hatte. Weinselig beschlossen wir den Tag.

Tag 8 – Mittwoch 14.6.

Mit der S Bahn und U Bahn fuhren wir ins Zentrum von Wien. Stephansdom und Hofburg war unser Ziel. Die Stadt war ein Ameisenhügel voller Touristen, wir mittendrin. Michael und Jutta die ortskundig sind, führten uns sicher zu den Sehenswürdigkeiten. Mit einer Busfahrt durch die Stadt und geführter Besichtigung durch Schloss Schönbrunn endete der erste Tag in Wien. Den Tag beschlossen wir wieder beim Heurigen in einem anderen Hauer Garten.

Tag 9 – Donnerstag 15.6.

Der Tag begann mit der Besichtigung der Fronleichnams Prozession. Angesagt war ein Stadtbummel durch Wien, bei dem vor allem die Frauen Shoppen können. Wir fuhren wieder ins Zentrum, aber aus dem Shoppen wurde nichts. Die Geschäfte hatten wegen des Feiertages geschlossen.
Aber, wir alle fuhren Riesenrad auf dem Prater. Michael und Jutta führten wieder sehr informativ durch das Gewühl der Stadt. Die Sonne brannte und ich war froh am frühen Nachmittag zurück im Hotel zu sein. Ohne unsere Jutta und Michael bestiegen Mosers, Schochs, Karl und ich, natürlich den falschen Zug der uns nur nach Meidling brachte. Dort warteten wir dann eine halbe Stunde auf den Lokalzug nach Gumpoldskirchen. Vereint hatten wir Abendessen bei einem weiteren Heurigen.
Von uns können wir sagen, dass wir die Heurigen Kultur studiert und genossen haben.

Tag 10 – Freitag 16.6.
Fahrtstrecke 130 km

Nach einem Gewitterregen am frühen Morgen verließen wir Gumpoldskirchen. Die Fahrt durch die Außenbezirke von Wien zur Hermes Villa in Lainz war mühsam und anstrengend.
Der Spaziergang durch den Park und die Villa , die für Sissi gebaut wurde , war dann erholsam.
Schön war die Fahrt auf kleinen Straßen durch den Wienerwald und das Irenental. In einem Gastgarten im Wienerwald bekamen wir ein gutes und reichliches Mittagessen. An der Donau entlang fahrend erreichten wir die Wachau. Unser Hotel Rossatz 8 ist in Rossatz ,einem kleinem Winzer Dorf gegenüber von Dürnstein ,der Ort mit dem blauen Kirchturm, dem Wahrzeichen der Wachau. Das Hotel bietet kein Abend Essen ,und so waren wir gezwungen Dieses wiederum beim Heurigen mit ordentlicher Menge Gespritztem und anschließendem Marillen Schnaps einzunehmen.

Tag 11 – Samstag 17.6.
Fahrtstrecke 70 km

Für Jutta ist dies ein Unglückstag. Kurz vor der Abfahrt stürzte Sie so unglücklich über einer Stufe im Hotel, dass Sie und Michael die Reise abbrechen mussten und nach Hause fuhren. Durch große Staus verhindert erreichten sie erst in der Nacht Ludwigshafen. Am nächsten Tag stellte der Arzt im Krankenhaus fest, dass der Fußknochen gebrochen ist. Jetzt humpelt Sie mit einem Gips am Bein herum. Wir Verbliebenen besichtigten an diesem Tag Stift Melk und den Ort Dürnstein. Zum letzten Mal auf dieser Reise gingen wir am Abend wieder zum Heurigen.

Tag 12 – Sonntag 18.6.
Fahrtstrecke 450 km

Da wir eine lange Strecke vor uns hatten, bestellten wir schon um 7 Uhr 30 Frühstück. Die Fahrt verlief auf Bundes – und Landesstrassen optimal. Durch das Mühlviertel erreichten wir Freistadt und die Grenze zu Tschechien. Auf guten Landesstrassen fuhren wir an einem Stausee entlang in den Böhmer Wald. Noch in Tschechien machten wir in einem Restaurant Mittagspause, das Menü mit Getränke für 2 Personen zu 16 € . Außerplanmäßig machten wir einen Abstecher in das Glasdorf im Bayrischen Wald, bevor wir unser Etappenziel, das Michel Hotel in Landshut, erreichten.
Das Abendessen hatten wir echt bayrisch im Augustiner Keller. Landshut hat eine wunderschöne Altstadt.

Tag 13 – Montag 19.6.
Tagesstrecke 330 km

Aufbruch zur letzten Etappe. Wir fuhren auf der Autobahn bis Ausfahrt Dachau, wechselten dann auf die Autostraße nach Fürstenfeldbruck, von dort wieder auf die Autobahn bis Ausfahrt Ochsenhausen . Von nun an nur noch Bundes und Landesstrassen bis nach Stockach wo wir uns nach Kaffee und Erdbeerbecher im Blumhof voneinander verabschiedeten. Eine letzte Reiseetappe unter sengender Sonne war zu Ende.
Es war eine schöne Reise mit vielen Eindrücke mit vielen lustigen Einlagen. Die Stimmung war immer optimistisch und fröhlich. Die Heiligsbleche rollten ohne Probleme zuverlässig auf den Straßen. Jeder Fahrer betrachtete das Seine mit Stolz.

Immer gute Fahrt,

Klaus Klöck

Seegefrörne 2017

Bei herrlichem Frühlingswetter und einer großen Anzahl von Zuschauern, fand die Seegefrörne 2017 statt.

Fasnacht 2017

So eine Fasnacht die ist immer lustig und macht den Teilnehmern viel Spaß.

Herbstausfahrt „O’zapft is“ vom 01.-03.Oktober 2016

Unsere diesjährige Ausfahrt startete unter dem Motto „O’zapft is“ wie immer in Ludwigshafen pünktlich um 9:15 und führte uns über Tettnang, Meckatz, Kempten nach Schongau, dort stand unser Hotel, weiter durchs Lechtal auf die Jägeralpe in Warth am Arlberg, übers Bödele , Dornbirn, Bregenz nach Kressbronn, wo die Ausfahrt endete.
Die erste Rast machten wir in Meckatz im Braustüble, wo wir bei herrlichem Wetter im Biergarten sitzen und uns für die weitere Fahrt mit Weisswurst & Co stärken konnten. Das Highlight dieses Tages erwartete uns in Kempten. Bei der Firma ABT wurde uns eine einzigartige Führung geboten, die die Herzen der Motorsportfans höher schlagen ließ. Aufgeteilt in zwei Gruppen, durften wir die Ausstellungsräume und die Rennsportabteilung besichtigen, und gleich zu Beginn gab es erstaunte Gesichter als wir erfuhren, dass die Firma schon seit 120 Jahren existiert.
Was gab es damals automobiltechnisch zu tun? Nichts! Es begann mit einer Pferdeschmiede :-)). Inzwischen wird jedoch in der DTM und der Formel E mitgefahren, alle Arten von Fahrzeugen getunt, Forschung und Entwicklung für Elektrofahrzeuge betrieben.
Die nächste Station war dann das Hotel Holl in Schongau, wo wir für zwei Tage einquartiert waren. Den ersten Abend verbrachten wir im Brauhaus Schongau, wo exzellente Schweinshaxen und Krustenbraten mit zweierlei Knödel serviert wurden, gefolgt von verschiedenen Nachspeisen, die kaum zu übertreffen waren.
Im Anschluss ans Essen folgte eine Brauereibesichtigung mit Bierprobe die vom Wirt und seinem Sohn geführt wurde. Aus den nicht in bayerischer Tracht erschienenen Mitgliedern wurde Michael ausgewählt und mit einer übergroßen Lederhose zwangseingekleidet.
Am nächsten Morgen ging es frisch ausgeruht nach Dießen um mit dem Radmotorschiff „Herrsching“ eine knapp vierstündige Rundfahrt auf dem Ammersee zu unternehmen. Die Aussicht reichte leider nur ein paar Kilometer ins Hinterland, da es bewölkt war, aber am Ufer entlang gab es genügend zu sehen, wie das Kloster Andechs, ca. 24 Kirchen, wunderschöne Villen und das zum großen Teil naturbelassene Ufer. Einige von uns besichtigten danach noch das Marienmünster in Dießen bevor wir uns dann wieder auf die Rückfahrt zum Hotel machten. Hier fand unser zweites Abendessen statt, es gab ein vom Chef persönlich gekochtes drei Gänge Menü, was keine Wünsche offen liess.
Der nächste Morgen war noch von ein paar Schauern durchzogen, was sich jedoch auf dem Weg zur Jägeralpe schnell änderte und einige Cabriofahrer veranlasste das Verdeck zu öffnen. Ich persönlich fand es zu kalt, da es auf dem Berg nur noch 4 Grad warm war und 200 m über uns schon Schnee lag.
Nach einer ausgiebigen Rast ging es weiter Richtung Heimat. Unser nächstes Etappenziel war die Brauereigaststätte MAX & MORITZ in Kressbronn.
In Dornbirn und Bregenz erfuhren wir dann, wie es ist, wenn deutscher Feiertagsverkehr und österreichischer Feierabendverkehr aufeinander treffen. Eine Stunde ging es nur im Schritttempo voran. Zur Entschädigung dafür gab es im Max & Moritz bei herrlichem Sonnenschein und wunderschöner Aussicht über den Bodensee noch einen Abschiedstrunk.
Es war wieder einmal eine wunderschöne Ausfahrt, ohne nennenswerte Pannen. Dem Organisatorenteam Thea, Hubert und Franco sei dafür ein herzliches DANKESCHÖN gesagt.